Der Alltag eines Bloggers

Es gibt eine Blogparade von www.ithelps.at, die sich für mich perfekt für die Anfangsphase meines neuen Blogs eignet: Die tägliche Bloggerroutine. Also habe ich gleich mal mitgemacht.

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Es gibt eine Blogparade von www.ithelps.at, die sich für mich perfekt für die Anfangsphase meines neuen Blogs eignet: Die tägliche Bloggerroutine.

Die Ideenlounge ist noch ganz frisch - aber mit meinem Kochblog "Kochen nach Optik" bin ich schon ein Jahr am bloggen.

Also - los gehts - denn ithelps.at hat einen ganzen Fragenkatalog zu diesem Thema aufgestellt:


Blogst du regelmäßig?

Ähhhhm. Nunja... Ich versuche es. Oder wie sagt man in Zeugnissen: "Ich habe mich bemüht" Nein, Spaß beiseite. Ich bin ja noch relativ neu in der Blogszene unterwegs. Mein Kochblog "Kochen nach Optik" ist nun ein Jahr alt, und die Ideenlounge gerade mal erst drei Wochen. Allerdings gebe ich mir Mühe, monatlich etwas zu bloggen.

Als selbständige Grafikerin und Mutter von zwei kleinen Kindern ist die Zeit bei mir der begrenzende Faktor. Meine Kinder haben schon im Krabbelalter den Aus-Knopf meines Computers entdeckt - und so beschränkt sich meine Zeit zum Arbeiten auf die Zeit, in der meine Kids in der Kita sind.

Schon in den ersten Wochen der Ideenlounge merke ich jedoch, dass mir diese deutlich leichter von der Hand geht, da ich in meinem Kopf schon unzählige Artikel fertig habe, die nur noch getippt werden müssen.

Der Kochblog für Koch-DAUs ist da schon schwerer, da ich hier viel mit Bildmaterial arbeiten möchte - und auch die Zubereitung der Gerichte und Dekorationen nimmt viel Zeit in Anspruch. Außerdem ist das ja kein Profi-Blog, sondern es geht darum, mit wenig Können und wenig Zutaten ein optisch ansprechendes Gericht zu zaubern. Und da geht auch bei mir viel schief. So habe ich beispielsweise für die Spiegeleier im Paprikaring ca. 12 Versuche gebraucht, bis ich herausgefunden habe woran es liegt, dass
a) die Eier aus dem Ring laufen,
b) die Paprika anbrennt bevor das Ei durch ist oder
c) das Eigelb weiß wird und ich
d) auch einen Foto zur Hand hatte, als es dann endlich geklappt hat...


Wie oft schreibst du Blogartikel?

Auf der Ideenlounge möchte ich zukünftig 1x die Woche einen großen Artikel und zwei bis drei Kurznews posten.

Für meinen Kochblog plane ich 1 Artikel die Woche ein. Manchmal schaffe ich das, manchmal aber auch nicht.


Schreibst du deine Artikel an fixen Tagen?

Aktuell versuche ich mir den Dienstag grundsätzlich für Eigenprojekte frei zu halten. Oft geht das nicht, weil dringende Projekte dazwischen rutschen. Dann verschiebt sich der Tag auf den Mittwoch oder Donnerstag. (Bei mir besteht allerdings ein Tag nur aus 5 Stunden Arbeit, da ich nachmittags die Kids habe)

Roman Menta schreib in seinem Artikel zu dieser Blogparade auf http://www.romankmenta.com/ah-ich-bin-ein-blogger/ , dass er sich einen festen Tag in der Woche als Termin setzt zum Publizieren der Artikel. Das finde ich eine super Idee. Werde ich nun zukünftig ebenfalls so machen.

Freitag wird mein BlogTag, an dem die Beiträge auf beiden Blogs online gehen, bzw. die Kurznachrichten terminiert werden. Zumindest nach Ostern wird das so sein. Habe ich mir fest vorgenommen.


Wie organisierst du deinen Prozess "Blogartikel schreiben"?

Sobald ich eine Idee habe, lege ich dazu einen Post im Backend an. Dort kommen dann auch die ganzen Notizen dazu, die mir im Laufe der Zeit einfallen.

Wenn ein Artikel dann in die Reifephase kommt, erstelle ich zunächst die Zwischenüberschriften um die Struktur festzulegen.

Dann texte ich die einzelnen Passagen und ergänze das Bildmaterial. Bei meinem Kochblog sind es ausschließlich selbstgeschossene Bilder (ein Drama, ich muss diese mit meiner 45 € Kamera vom Discounter machen.... zum Glück bin ich ziemlich gut darin, Bilder ordentlich durch den Photoshop zu schleifen...)

Bei der Ideenlounge greife ich gerne auf Bildmaterial von Pixabay zurück.


Zu welcher Uhrzeit/ Wochentag schreibst du am Häufigsten?

Ich muss schauen, dass ich das während meiner Arbeitszeit zwischen 8h und 14h gebacken bekomme. Denn Nachmittags habe ich die Kids, und mein Mann ist auch nicht begeistert, wenn ich mich jeden Abend hinter dem Computer verstecke...


Hast du eine Checkliste für deine Routine?

Ich bin ein To-Do Listen Freak. Jede Woche erstelle ich mir meine Liste, die dann im Laufe der Woche jeden Morgen für den jeweiligen Tag angepasst und verfeinert wird.

Allerdings kommt oft alles anders, als man denkt. Hier eine schnelle Anzeige, dort ein kleiner Flyer und noch ein dringender Relaunch einer Website. Als Grafikerin muss ich da auch mal spontan und flexibel sein. Allerdings habe ich einen wunderbaren Kundenstamm und ein fantastisches Netzwerk verschiedenster Partner, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite, so dass die Kundenprojekte einfach Vorrang haben.


Mach ein Foto von deinem Bloggerarbeitsplatz

Hier: Bitteschön: einmal ein Foto aus meinem Büro:

bloggeralltag2

Dann noch ein Bild von unserem Candy-Grabber und der Kaffeemaschine (gaaaaaaanz wichtig.... leider ist der Candy-Grabber gerade leer.... sowas aber auch...)

bloggeralltag1

Und dann mache ich demnächst noch ein Foto aus meiner gigantischen Küche mit ca. 4 qm, in denen ich das Essen für meinen Kochblog zubereite. Das gehört ja quasi auch zum Arbeitsplatz.


Ist eine regelmäßige Routine wichtig?

Solange die Blogs einfach so nebenher als NonProfit laufen weniger - aber sobald ein Blog größer wird - oder man zumindest plant größer zu werden - und wenn auch diverse Monetarisierungsmöglichkeiten vorhanden sind, wird es extrem wichtig strukturiert ranzugehen.  Aber hier bin ich noch in der totalen Findungsphase.


Welchen Tipp kannst du jungen Bloggern geben?

Genau genommen bin ich ja selbst noch ein Newbie. Aber einen Tipp kann ich geben: Verliert euch bei der optischen Gestaltung eures Blogs nicht zu sehr im Detail.

Die inhaltliche Struktur ist wichtig. Beispielsweise die Grundeinrichtung der automatisierten Ausgabe Open Graph Angaben im Header. Oder ob ihr mit dem Auszugstext arbeitet oder nicht. Oder ob ihr weitere Felder mit den benutzerdefinierten Feldern einrichtet. Denn diese Geschichten machen viel Arbeit, wenn man schon 50 Artikel geschrieben hat und dann feststellt, dass man für jeden Artikel noch ein weiteres Feld eingeben muss.

Aber verschwendet nicht gleich am Anfang Stunden, damit das Datum optisch außergewöhnlich dargestellt wird sondern konzentriert euch auf das Wesentliche: den Inhalt.


So, dass waren die Infos zu meinem Bloggeralltag. Es hat viel Spaß gemacht, das mal zu reflektieren und in schriflicher Form zu erfassen. Eigentlich sollte man so etwas öfters mal machen.

Kommentare

  1. Sebastian Prohaska 1. April 2015 um 13:03

    Liebe Mirjam,

    vielen dann für die Teilnahme und die interessanten Einblicke in deinen Blogalltag!

    Liebe Grüße

    • coloritas 1. April 2015 um 13:50

      Dankeschön, ich freue mich auch schon auf die weiteren Beiträge zu diesem Thema.

  2. Birgit 1. Juli 2015 um 13:55

    … gerade deinen Blog in der Facebook-Gruppe „Erfolgreich Bloggen“ entdeckt und glatt mal abonniert … du schreibst richtig tolle, praxisnahe Tipps fürs Blogstyling … kommt mir gerade recht, weil ich an meinem noch rumbastle … eine neverending story 😉
    Bin schon gespannt, was du noch alles so schreibst … ich bin auf jeden Fall mit an Bord bei dir :-)

  3. Birgit 1. Juli 2015 um 13:56

    P.S. wäre toll, wenn du sowas wie „subscribe-to-comments-reloaded“ Plugin einbauen könntest, so dass man per Mail über Antworten benachrichtigt wird – denn so müsste man jede Seite einzeln im Auge behalten, wo man mal was geschrieben hatte, um über Antworten auf dem Laufenden zu bleiben … und bei 30 offenen Tabs im Firefox wird das bisserl eng 😉 Nur so als Tipp nebenbei …

    • Mirjam 1. Juli 2015 um 15:00

      Mensch, danke für den Tipp. Das Plugin „subscribe-to-comments-reloaded“ ist ja super – ich habe es gleich mal eingebaut – jetzt werde ich mich mal mit den vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen :-)

  4. Birgit 1. Juli 2015 um 16:36

    super, nicht? Mich persönlich nervt es immer total, wenn ich auf Blogs kommentiere und dann eh nicht groß weiterverfolgen kann, wann wer antwortet, da lass ich es dann immer gleich. Sicherlich kann man den Comments Feed abonnieren … aber das ist schon wieder so umständlich 😉

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